The Biography of Things




Die Ausstellung „The Biography of Things" geht der Frage nach, wann und wie Dinge durch die Fotografie zu Akteuren werden und neue Realitäten entfalten können. In unserem Alltag sind wir überall von Objekten umgeben. Sie sind nicht nur ein Teil unserer Umgebung, sondern geben auch Auskunft darüber, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und selbst wahrgenommen werden wollen. Bisweilen kann ein Objekt eine unklare, nahezu mysteriöse Vitalität entwickeln, sodass es sich nicht mehr bloß als „Ding" verstehen lässt. In der künstlerischen Auseinandersetzung nimmt die Kamera dabei eine Vermittlerrolle ein – ein Fernrohr mit Sicht in die Welt der Dinge, die eigenen Gesetzen unterworfen zu sein scheint und unsere Wahrnehmung auf die Probe stellt.
Sieht man sich die Objekte genauer an, mit denen wir uns umgeben, die wir produzieren, bearbeiten oder einfach nur auffinden, so ist dies auch immer wie ein Blick in den Spiegel: Durch das Medium der Fotografie, die Realität ebenso abbilden kann wie sie Fiktion erschafft, lehren uns die Portraits von den Dingen, wie wir unsere Umwelt und uns selbst sehen – oder gerne sehen würden.
„The Biography of Things" ist eine Kooperation der Deutsche Börse Photography Foundation und der Fotoklasse Liebscher der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach sowie Studierenden des Studiengangs Curatorial Studies der Goethe-Universität und der Hochschule für Bildende Künste/Städelschule in Frankfurt/Main. Auf Initiative der Deutsche Börse Photography Foundation kuratieren die Studierenden des Frankfurter Masterprogramms Curatorial Studies eine Ausstellung mit fotografischen Werken der Klasse Liebscher der HfG Offenbach. Ausstellungsort ist The Cube, Eschborn, Unternehmenssitz der Deutsche Börse AG. Ziel des Projekts ist es, beiden Studiengängen die praktische Erfahrung zu ermöglichen, eine gemeinsame Ausstellung zu realisieren. Auf einer der Ausstellungsflächen werden rund 80 Arbeiten von 15 Studierenden der HfG gezeigt. Diese werden von einer umfangreichen Auswahl an Werken der Art Collection Deutsche Börse ergänzt, die das Thema ebenfalls reflektieren. In der Frankfurter Innenstadt wird darüber hinaus vom 13. Februar bis zum 5. März 2018 auf der C-Ebene der Hauptwache ein temporäres Ausstellungsprojekt mit Arbeiten von fünf HfG-Künstlern im Außenraum installiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
KünstlerInnen (HfG): Zani Arkadina, Janine Bächle, Jennifer Bannert, Laura Brichta, Urs Tilman Daun, Béla Feldberg, Annika Grabold, Dennis Haustein, Johannes Lenzgeiger, Felicitas von Lutzau, Nico Anthony Mason, Malte Sänger, Robert Schittko, Jochen Stierberger und Rudi Weissbeck.


Ausstellung/Exhibition
The Cube, Deutsche Börse AG
Mergenthalerallee 61
Abbildung/Image
Jennifer Bannert, pheromon, 2017
© Jennifer Bannert




Sharing is Carling

Performance, Installation im Frankfurter Kunstverein
Mai 2016






Sharing is Caring ist ein Ausstellungskonzept, das nur mit und durch die aktive
Beteiligung der Besucher*innen des Festivals der Jungen Talente im April 2016 funktionierte. Wir, Marina Rüdiger, Clara Sterzinger und Robert Schittko forderten Besucher auf, einen Gegenstand mit in die Ausstellung zu bringen. 

Sie sollten damit eine Geschichte verbinden und Sie sollten bereit sein, ihn einzutauschen gegen ein künstlerisches Objekt oder eine künstlerische Erfahrung.

Als Dokumentation dieser Ausstellung bleiben die Objektkarten, welche zu den eingereichten Gegenständen angefertigt wurden. Das Künstlerische Endprodukt, welches die Teilnehmer bekamen ist nicht dokumentiert.






Marina Rüdiger
Robert Schittko
Clara Sterzinger



Curatorial Studies der Goethe-Uni
HfG Offenbach